Zitat des Tages

Freitag, 8. August 2014

Steelheart - Brandon Sanderson



Produktinformation

Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (9. Juni 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453268997
ISBN-13: 978-3453268999
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren


Mit seinem neuen Roman Steelheart entführt der Autor Brandon Sanderson den Leser in eine Welt, in der Superhelden nicht immer Superhelden sind und die Nerds dieser Welt die Einzigen, die sich wehren.

Nachdem der fremde Stern Calamity über der Erde aufgetaucht ist, verändern sich einige Menschen, sie werden zu Epics, Menschen mit besonderen Gaben. Zu Beginn denken alle, dass diese Kräfte die Epics zu den neuen Helden werden lassen, doch weit gefehlt. Wie der Protagonist David in Newcago (ehemals Chicago) als Kind erleben musste, sind die Epics nur auf ihren eigenen Vorteil und ihre Macht aus. Sie machen vor Mord und Unterwerfung nicht halt und so erlebt David, wie sein Vater, ebenso wie eine Menge Mitbürger, in einer Bank durch den Epic Steelheart getötet werden. Er entgeht, mithilfe einer Rettungsmitarbeiterin, dem Tod und als er aus der staatlichen Heimerziehung entlassen wird, hat er nur ein Ziel, er will Mitglied der Rächer werden und die Epics zerstören.

Jeder Epic hat eine Schwäche und David hat jahrelang jede noch so kleine Information gesammelt und will diese nun gemeinsam mit den Rächern verwenden, um so den Epic Steelheart zur Strecke zu bringen.

Brandon Sanderson gelingt es mit diesem ersten Band der Trilogie The Reckoners sympathische Protagonisten und üble Herrscher zu erschaffen. Die Geschichte beginnt mit der Übernahme von Chicago durch Steelheart und der Ermordung von Davids Vater und nimmt von da an rasant Fahrt auf. Die Beschreibung der Stadt, ihrer Veränderungen, der Rächer, der Epics und ihrer Schergen und ihre Missetatan gelingt Sanderson sehr gut. Die Geschichte in sich, dystopisch und gut geschrieben, fügt sich nach und nach zusammen, es ergeben sich immer neue Situationen und Geschehnisse, die alles abrunden und ein Bild einer düsteren Zukunft mit einigen wenigen wirklichen Helden zeichnet.

Keiner der Protagonisten ist überzeichnet, jeder erhält seine eigenen Ereignisse und diese sind nicht überzeichnet. Die entstandene Gesellschaft und die vorhandenen Technologien werden hervorragend dargestellt und runden alles in allem die Geschichte ab.

Manchmal kommt David, aus dessen Sicht die Geschichte in der Ich - Form erzählt wird, etwas naiv rüber, das tut jedoch der Geschichte ingesamt keinen Abbruch, denn genau das führt dazu, dass die Geschichte interessant bleibt und spannend.

Das Cover ist gut gewählt, es spiegelt den Epic und seine Übermacht dar.
Sandersons Schreibstil ist sehr gut lesbar, charismatisch und unterhaltsam. Es gelingt ihm, den Leser in den Bann zu ziehen und bis zum Ende dort zu halten.

Ich kann das Buch vorbehaltlos weiterempfehlen.

Danke an den Heyne Verlag, der mir das Lesen dieses Buches ermöclicht hat.

Produktinformationen und Bildquelle: www.amazon.de