Zitat des Tages

Mittwoch, 22. Januar 2014

Die Erben von Atlantis - Kevin Emerson

Die Erben von Atlantis - Kevin Emerson
Jugendbuch , Deutsche Erstausgabe, 12/2013, 430 Seiten

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"Eine Stadt unter der Kuppel, ein uraltes Geheimnis, ein Junge, der alles aufs Spiel setzt."

Das Erstlingswerk des Autors enrführt den Leser in die fernere Zukunft. Dort ist nichts mehr, wie es in der heutigen Zeit war oder ist. _Die Welt hat sich verändert, nach mehreren Naturkatastrophen brennt die Sonne erbarmungslos, die Meere sind ausgetrocknet und ein Leben auf dem Planeten Erde ist so gut wie unmöglich. Nur wer unter der Erde lebt oder in den Kuppelstädten, führt ein annähernd lebenswertes Leben, außerhalb dieser Zonen erwartet die Menschen Krankheit und der Tod. Einige Wenige versuchen außerhalb der Kuppeln zu überleben, die Nomaden, die immer wieder Anschläge auf die Kuppeln verüben.

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In dieser Welt lebt der Protagonist Owen, der am Sommercamp in Eden - West teilnehmen darf, weil er bei einer Verlosung gewonnen hat. Ein schwächlicher Teenager, der gehänselt wird und von den Älteren immer wieder in unmögliche Situationen gebracht wird. So auch während einer Schwimmprüfung, die damit endet, dass Owen scheinbar ertrinkt und keiner der anderen die drohende Katastrophe wahrnimmt. Doch während Owen anauf dem Grund des künstlichen Sees liegt und mit dem Tod ringt, geschieht etwas Unerwartetes. Er stellt fest, dass er unter Wasser atmen kann. Nach seiner Rettung werden durch die Ärztin des Camps meherer Untersuchungen angestellt, wobei er erfolgreich verbergen kann, dass er anscheinend Kiemen hat. In den nächsten Tagen stellt Owen fest, dass er mit die dieser körperlichen Veränderung nicht alleine ist. Eine kleine Gruppe von Teenagern verfügt ebenfalls über Kiemen, sie können sich unter Wasser schneller und besser bewegen als alle anderen und nehmen Owen, wenn auch teilweise widerwillig, in ihre Gruppe auf. Owen ist froh, nicht mehr der Außenseiter zu sein und fügt sich schnell in die neue Gruppe ein.

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Während der heimlichen, nächtlichen Ausflüge im künstlichen See hat Owen als einziger in der Gruppe Visionen, er sieht eine blaue Gestalt, der er folgen muss, ob er will oder nicht. Bei diesen Ausflügen erfährt Owen seine Geschichte, nämlich, dass er ein Nachfahreder Bewohner von Atlantis ist und dass ihm, zusammen mit zwei anderen Auserwählten, die Aufgabe zufällt, zu neuen Ufern aufzubrechen und wichtige Aufgaben zu erfüllen.
Zum Einen soll verhindert werden, dass die fortschrittliche Technologie aus Atlantis, die versteckt wurde, missbraucht wird, zum Anderen soll Owen die beiden anderen Auserwählten finden und dafür Sorge tragen, lebensfähigen Raum zu finden / zu schaffen zum Wohl der Menschen.
Bei dieser Aufgabe wird er von den anderen Teenagern und den Nomaden unterstützt, doch nicht immer scheint ein Freund ein Freund zu sein und ein Feind ein Feind.

In einem furiosen Finale enthüllen Owen und seine Weggefährten die tatsächlichen Absichten der Leitung und des Vorstandes der Kuppeln und setzen alles daran, dies zu verhindern.......

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Das Erstlingswerk von Kevin Emerson ist ein gelungenes Jugendbuch, fesselend und interessant geschrieben, teilweise jedoch etwas langatmig. Fantasy pur mit liebenswerten Helden. Der doch ernste HIntergrund um Umweltverschmutzung, Klimawechsel, Verschwendung der Ressourcen und Umweltverschmutzung wreden angesprochen, ebenso wie Geschichtswissen und Mythen rund um Atlantis.

Der Schluss gibt dem Leser die Hoffnung, eine Fortsetzung rund um Owen und seine Suche zu lesen

Insgesamt ein gelungenes Buch für Jugendliche und Erwachsene, mit kleinen Schwächen, daher hier 4 von 5 Sternen

Ich danke dem Heyne Verlag für das mir zur Verfügung gestellte Leseexemplar