Zitat des Tages

Sonntag, 19. Januar 2014

Zwielichtlande: Schattentochter

Mit dem Buch Zwielichtlande: Schattentochter hält eine neue Autorin Einzug in den Lyx Verlag.
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Im Prolog erfährt der Leser, wie der Schattenmann und eine Sterbliche sich verlieben und letztendlich ein Kind aus dieser Liebe entsteht.
Die eigentliche Geschichte geht dann um das Kind der Beiden, Talia, die mit der ihr vererbten Kraft und den Gaben vorerst nichts anzufangen weiß. Sie versteckt sich vor den Geistern, die sie jagen und einfangen wollen, indem sie Schatten um sich zieht und somit nicht sichtbar ist. Hierbei wird sie von Adam gerettet und er erkennt, dass sie mit ihrem Schrei den Vater rufen kann, der die Geister dann in die Welt der Toten befördert.
Diese Fähigkeit möchte er erforschen und nutzen, denn sein Bruder, der Vater und Mutter umgebracht hat und nun selbst ein Geist ist, kann nicht sterben und versucht immer wieder sich von Menschen zu nähren. Einschlossen im Sitz der Firma von Adam soll er dort so lange bleiben, bis Adam eine Lösung des Problems gefunden hat.
Ein Freund Adams, Spencer, hat ebenfalls Interesse an Talia, jedoch stellt sich im Laufe der Geschichte heraus, dass er nicht auf der Seite von Adam steht, sondern auf der des Kommitees, das sich mit den Geistern arrangiert.
Einige Freunde und auch Feinde finden im Laufe des Buches den Tod, es stellt sich heraus, dass Talia eine Todesfee (Banshee) ist und daher über die Gabe verfügt, Geister mithilfe ihres Vaters ins Jenseits zu befördern. Außerdem kann sie in die Zukunft sehen, wenn sie sich in die Schatten hüllt. Trotzdem kann sie weder den Tod der Freundin Patty noch den von Cusco verhindern. Adam verfolgt unweigerlich und egoistisch sein Ziel, seinen Bruder zu töten und nimmt dabei nicht immer Rücksicht auf Talia, obwohl sich zwischen ihnen zarte Bande entwickeln.
Die Geschichte entwickelt sich im letzten Drittel des Buches doch recht rasant und lässt dadurch einige Dinge offen und unklar, so dass man sich ein paar mehr Seiten und Erklärungen wünscht.
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Das Buch lässt sich recht flüssig lesen, es ist gut geschrieben und eröffnet für Fantasy Fans einen neuen Bereich, indem es sich mit Geistern, dem Schattenmann, der Zwischenwelt zwischen Tod und Leben und Feen beschäftigt.
Das Cover ist gut gewählt, es zeigt doch bereits die Intension der Autorin.
Aus dem Schluss ist zu schließen, dass es einen oder mehrere Folgebände geben wird, jedoch muss ich für mich persönlich sagen, dass ich mir diese nicht unbedingt kaufen würde.