Zitat des Tages

Samstag, 8. Februar 2014

Seelenschimmer, Band 1 - Die Territianer - Vivian Fayden


Als Molly Noan zum ersten Mal sah, fühlte sie, dass er anders war, als all die anderen. Nie zuvor ist sie einen Mann begegnet, der solche außergewöhnlichen, smaragdgrünen Augen hat. Doch bevor sie die Möglichkeit bekommt Noan anzusprechen, ist er wie vom Erdboden verschluckt. Unverhofft bekommt sie eine zweite Chance, als Noan in der Uni Bibliothek auftaucht. Völlig überraschend spricht er sie an. Doch warum verhält er sich so eigenartig? In dem einen Augenblick hat Molly das Gefühl, sie käme Noan näher, im nächsten jedoch wirkt er wieder abweisend und kalt." So sehr sie es auch versucht, Noan geht ihr nicht mehr aus dem Kopf. Es gibt nur noch einen Gedanken, sie muss Noans Geheimnis lüften, doch ohne es zu wissen, begibt sie sich damit in tödliche Gefahr.

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Die Geschichte um Molly und Noan ist in einem schönen, gut lesbaren Schreibstil gehalten, einmal begonnen, mag man das Buch nicht aus der Hand legen, da man sich in die Geschichte hineinversetzen kann. Molly, die kleine unscheinbare Studentin trifft einen Mitstudenten, der gut aussieht, Stimmungsschwankungen hat und ihr nicht mehr aus dem Kopf geht. Nach und nach erlebt der Leser, wie sich die Beziehung der beiden entwickelt, was ein Territianer ist und mit welchen Hürden die Beiden zu kämpfen haben. Auch ist nicht alles gut und schön, nein, es finden sich mächtige Gegner, die Tox, die die dunkle Macht im Buch darstellen.

Am Ende dieses Bandes ist deutlich zu erkennen, dass die Geschichte der Beiden weitergehen wird, in welche Richtung sich diese jedoch entwickelt, bleibt abzuwarten.

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Besonders gut hat mir an dem Jugendbuch gefallen, dass das Thema Natur, veganes Leben und Achtung allen Lebens einen wichtigen Aspekt bilden. Die Territianer fühlen sich der Natur verbunden, sier leben in einer Symbiose mit der Natur und achten sie jedes Leben. Ihre Gegenspieler, die Tox, sind von den vom Menschen verursachten Umweltverschmutzungen und dem "Missbrauch" der Natur vergiftet und verbittert worden, so dass sie den Menschen nicht wohl gesonnen sind. Die Verknüpfung einer Liebesgeschichte mit Umwelt und Natur, dem Raubbau, den der Mensch betreibt und den Schäden, die sich hieraus ergeben, ist durchaus gelungen.

Einige Passagen sind recht langatmig, in einigen Passagen fehlt mir eine Erklärung, zum Beispiel woher die Großmutter von Molly das Wissen um all die verschiedenen Pflanzen, deren Kreuzungen und Wirkungen hat, insgesamt ist das Buch jedoch durchaus sehr lesenswert und der Cliffhanger am Ende lässt die Neugier auf den im März folgenden zweiten Teil der Gesichte wachsen.

Insgesamt 4 von 5 Sterne, danke an Vivian Fayden für die tolle Leserunde und das zur Verfügung gestellte Buch.

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