Zitat des Tages

Dienstag, 11. März 2014

Sieh mir beim Sterben zu - P.J. Tracy


Sieh mir beim Sterben zu ist ein neuer Thriller um die Monkeewrench Crew.
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Mehrere Morde, die sich in verschiedenen Staaten der USA ereignen , finden sich als Videos im Internet wieder. Das FBI beschließt, sich mit Hilfe von bekannten Hackern und der Monkeewrench Crew auf die Jagd nach dem oder den Mördern zu machen.

Zeitgleich ermitteln Rolseth und Magozzi im Fall einer ertrunkenen Braut, die sich als Transvestit herausstellt und nach einigen Ermittlungen finden sich auch der Mord im Internet wieder, so dass ein Zusammenhang zwischen den vom FBI gefundenen Videos und dem Mordfall zu bestehen scheint. Die Monkeewrench Crew entwickelt ein Suchprogramm, mit dem sie weitere Fälle finden und Gemeinsamkeiten finden, die allen Morden zugrunde liegen. So versuchen sie, einen weiteren Mord und die Veröffentlichung im Internet zu verhindern. Doch wie es scheint, ist ihnen der Mörder immer einen Schritt voraus.

Dann scheint sich ein Durchbruch abzuzeichenen, denn das Programm und der trinkende, pensionierte Richter Jim geben entscheidende Hinweise darauf, dass ein neues Verbrechen geplant ist und wo, so dass das Leben zweier Frauen gerettet werden kann.

John Smith, der alternde FBI Agent und die Monkeewrench Crew feiern den Erfolg, doch dann erhalten Magozzi und Rolseth einen Anruf von Richter Jim und dieser versetzt alle Beteiligten erneut in Angst und Schrecken, denn die Mordserie scheint nicht zu Ende zu sein.

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Wieder ein solider Thriller des Paares Tracy, jedoch muss ich sagen, dass dieser Thriller leichte Schwächen aufweist. Die Spannung ist gelegentlich doch abhanden gekommen, einige Dinge sind leicht vorhersehbar. Auch tritt hier nicht die Monkeewrench Crew zu sehr in den Vordergrund, es laufen sozusagen zwei Ermittlungen parallel und der Kontakt zwischen den Mordermittlern Rolseth und Magozzi zur Crew ist doch recht gering.

Positiv ist die Gestaltung des Protagonisten John Smith, der zuerst als trocken und nüchtern beschrieben wird, kurz vor der Penionierung und der auf sein Leben zurückschaut und feststellt, dass er nichts hat, was seinen Ruhestand angenehm machen würde. Einige der Dialoge und Beschreibungen im Buch sind sehr amüsant und zaubern trotz des Themas ein Lächeln aufs Gesicht.

Insgesamt hätte ich mir jedoch, unter Berücksichtigung des Themas "Snuffvideos" und der Nutzung des Internets mehr Beschäftigung mit dem Thema gewünscht.

Interessant ist auch die Wendung, die sich zwischen Grace und Magozzi ergibt.

Das Cover ist schon passend gewählt, jedoch wegen der ein oder anderen Unstimmigkeit im Buch, leichter Hänger und teilweise oberflächlicher Betrachtungsweisen gibt es hier nur 4 Sterne

Bildquelle: www.amazon.de